Konstanzer Trichter – Fischfangsperrzone
Interaktive Vektorkarte, In der roten Sperrzone darf mit Schweizer Bodensee-Patent, nicht gefischt werden.
GPS-Warnmeldungen, Sperrzone & Tiefenlinie
Die GPS-Überwachung berücksichtigt die gesamte rote Sperrzonengrenze einschließlich der Uferabschnitte. Die Peillinien besitzen zusätzlich eine eigene Nahwarnung. Die Entfernungen sind GPS-Schätzwerte.
Was bedeuten die Abstände? Die Karte setzt in laufenden GPS-Meldungen die aktuell berechnete Entfernung in Metern und die vom Smartphone gemeldete GPS-Ungenauigkeit (± Meter) ein. Im Infofenster gibt es deshalb keine festen Zahlen für diese Messwerte. Die nachfolgende Tabelle erklärt die Auslösebedingungen statt unvollständige Meldungen mit „… m“ zu zeigen.
| Situation | Auslösung und Bedeutung |
|---|---|
| Annäherung an die gesamte Sperrzone: 100 m | VORSICHT, wenn der berechnete Abstand zur roten Zonengrenze höchstens 100 m + aktuelle GPS-Ungenauigkeit beträgt. Die Meldung zeigt den tatsächlich berechneten Abstand. |
| Akute Annäherung an die gesamte Sperrzone: 50 m | ACHTUNG, wenn der berechnete Abstand zur roten Zonengrenze höchstens 50 m + aktuelle GPS-Ungenauigkeit beträgt. Die Meldung zeigt den tatsächlich berechneten Abstand. |
| Annäherung an eine Peillinie | Zusätzliche Nahwarnung, wenn der Abstand zur nächsten Peillinie höchstens aktuelle GPS-Ungenauigkeit + 5 m beträgt. |
| Eintritt in die rote Sperrzone | WARNUNG, sobald die berechnete GPS-Position im roten Polygon liegt. Eine überquerte Peillinie wird nur genannt, wenn sie erkannt wurde. |
| Aufenthalt innerhalb der Sperrzone | WARNUNG, solange die berechnete GPS-Position innerhalb der roten Fläche liegt. |
| Normalbetrieb außerhalb | Die Karte zeigt den aktuellen Abstand zur nächsten Peillinie und zur roten Zonengrenze sowie die aktuelle GPS-Ungenauigkeit an. |
| Unzureichende GPS-Genauigkeit (Vorrang) | Bei einer vom Gerät gemeldeten Ungenauigkeit von mehr als 10 m erscheint die Genauigkeitswarnung anstelle der Zonenmeldungen. |
Beispiel: Meldet das Smartphone GPS ±7 m, beginnt der 100-m-Warnbereich rechnerisch bei 107 m, der 50-m-Warnbereich bei 57 m und die Peillinien-Nahwarnung bei 12 m. Diese Beispielwerte sind keine dauerhaft festen Grenzen; sie ändern sich mit der GPS-Genauigkeit.
Schwellenwerte und Priorität
- Gesamte rote Sperrzone: Die Annäherungswarnungen gelten ab einem gemessenen Abstand von höchstens 100 m + GPS-Ungenauigkeit beziehungsweise 50 m + GPS-Ungenauigkeit zur nächsten Polygonkante – auch entlang der Ufergrenze.
- Peillinien: Die zusätzliche Nahwarnung greift bei höchstens GPS-Ungenauigkeit + 5 m Abstand zur nächsten Peillinie. Sie hat außerhalb der Sperrzone Vorrang vor den 100-m-/50-m-Hinweisen.
- Eintritt und Aufenthalt: Ausschlaggebend ist die mathematische GPS-Position innerhalb des roten Polygons. Das bloße Kreuzen einer verlängerten Peillinie bedeutet nicht automatisch einen Eintritt.
- GPS-Genauigkeit: Bei mehr als 10 m gemeldeter Ungenauigkeit werden die Zonenmeldungen durch den Hinweis auf unzureichende Ortungsgenauigkeit ersetzt.
- Verlassen der Sperrzone: Es gibt keine gesonderte Austrittsmeldung. Außerhalb wird je nach Abstand eine Annäherungswarnung oder der Normalstatus angezeigt.
Bedeutung der 25-Meter-Tiefenlinie (Orange 370-m-Linie)
Die 370-Meter-Linie bezeichnet die Höhenlinie des Gewässergrunds auf 370 m ü. M. im Bodensee-Obersee. Die Angabe „25 m mittlere Tiefe“ ist eine Näherung und hängt vom aktuellen Seewasserstand ab.
1. Grenze des staatsfreien Raums
Im Obersee gibt es mit Ausnahme der Uferzonen keine allgemein festgelegten Staatsgrenzen. Die Dreiländer-Region (Deutschland, Österreich, Schweiz) verwaltet den Hohen See gemeinsam als Kondominium.
- Flachwasserzone / Halde (bis 25 m Tiefe): Nach der hier beschriebenen Einteilung üben die Anrainerstaaten bis zur 25-m-Tiefenlinie (370 m ü. M.) Hoheitsrechte vor ihrem jeweiligen Ufer aus.
- Hoher See (tiefer als 25 m): Seewärts der 370-m-Linie beginnt nach dieser Einteilung das gemeinsam verwaltete Gewässer.
2. Fischereirecht
Für Angler und Berufsfischer ist die 370-m-Linie eine wichtige Orientierung zur Unterscheidung von ufernaher und Freiwasserfischerei.
- Ufernahe Fischerei (Haldenbereich): Es gelten die einschlägigen regionalen beziehungsweise kantonalen oder landesrechtlichen Fischereibestimmungen und Patente.
- Freiwasserfischerei (Hoher See): Seewärts der 25-m-Tiefenlinie können abgestimmte internationale Fischereiregelungen, unter anderem der IBKF, maßgeblich sein.
Diese vereinfachte geografisch-rechtliche Erläuterung ist keine verbindliche Feststellung von Hoheitsgrenzen oder Fischereiberechtigungen. Maßgeblich sind die jeweils geltenden Rechtsvorschriften und Patentbedingungen.
Hinweise zur orangefarbenen 25-m-Tiefenlinie
Die orangefarbene Tiefenlinie kann über den Button „Tiefenlinie 25m“ ein- und ausgeblendet werden. Die GPS-Warnungen für die orangefarbene 25-m-Tiefenlinie sind nur bei eingeblendeter Tiefenlinie und eingeschalteter GPS-Ortung aktiv. Wird die Tiefenlinie ausgeblendet, werden ihre GPS-Warnungen deaktiviert und vorhandene Tiefenlinien-Warnhinweise ausgeblendet. Beim erneuten Einblenden sind die Warnungen wieder aktiv. Die vorhandenen Warnungen für die rote Sperrzone und die Peillinien bleiben zusätzlich bestehen.
| Situation an der orangefarbenen Tiefenlinie | GPS-Meldung |
|---|---|
| Annäherung bis etwa 100 m | Hinweis: Orangefarbene 25-m-Linie in der Nähe. Abstand und GPS-Genauigkeit werden angezeigt. |
| Akute Annäherung bis etwa 25 m | ⚠ ACHTUNG: Nahe an der orangefarbenen 25-m-Linie. |
| Überqueren der Tiefenlinie | ⚠ WARNUNG: Orangefarbene 25-m-Linie überquert (GPS-Schätzung). |
Die GPS-Ungenauigkeit wird in den Warnabstand einbezogen. Die Tiefenlinien-Warnungen erscheinen in einem eigenen Hinweisfeld; ein Warnton lässt sich dort separat einschalten. Die Warnung ist eine GPS-Schätzung und keine amtliche Grenzfeststellung.
Die angezeigten Abstände sind Näherungswerte und keine amtliche Grenzfeststellung. Maßgebend bleiben die geltenden Vorschriften und die sichere Navigation.
Häfen Bodensee
Die häufigsten Fragen zum Bodensee
Wie tief ist der Bodensee an seiner tiefsten Stelle?
Der Bodensee ist an der tiefsten Stelle etwa 252 Meter tief.
Welche Flüsse münden in den Bodensee?
Alpenrhein, Dornbirner Ach, Bregenzer Ach, Leiblach, Argen, Schussen, Rotach, Seefelder Aach, Stockacher Aach, Radolfzeller Aach, Salmsacher Aach, Steinach, Goldach und Alter Rhein.
Welche Fläche hat der Bodensee?
Die Oberfläche des Bodensee beträgt 536 km².
Wie lang ist das Bodenseeufer?
Die Uferlänge beträgt 273 km.
Wieviel Wasser beinhaltet der Bodensee?
Der Wasserinhalt beträgt in etwa 48 Milliarden m³ oder 48.000 Milliarden Liter.
Wie viel Wasser fliesst pro Jahr durch den Bodensee?
Rund 11,5 Milliarden m³ Wasser ist der mittlere jährliche Wasserdurchfluss.
Wo ist es am schönsten am Bodensee?
Die Schönheit des Bodensees liegt in seiner Vielfalt. Es gibt unzählige schöne Orte am Bodensee, von denen jeder seinen eigenen Favoriten hat. – Einige der beliebtesten Orte am Bodensee sind Konstanz, Meersburg, Radolfzell, Bregenz und Lindau. Jeder Ort hat seine eigene Besonderheit und bietet den Besuchern etwas Einzigartiges zu entdecken.
Wie lange braucht man mit dem Auto um den Bodensee?
Die Fahrtzeit um den Bodensee beträgt ungefähr drei Stunden. Die Strecke ist wunderschön und es gibt viele Sehenswürdigkeiten am Wegesrand, sodass es sich lohnt, ein paar Stunden Zeit einzuplanen. Wenn du den ganzen Tag Zeit hast, kannst du anhalten und am See spazieren gehen oder ein Picknick machen.
Welche Sehenswürdigkeiten liegen am Bodensee?
Der Bodensee ist ein beliebtes Urlaubsziel in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Es gibt viele interessante Sehenswürdigkeiten rund um den See, darunter die Insel Mainau, die Pfahlbaumuseum Unteruhldingen und die Zeppelin-Museum Friedrichshafen. Auch die Städte Lindau, Konstanz und Bregenz sind einen Besuch wert. Rund um den See gibt es viele aktive Möglichkeiten, wie Wandern, Radfahren oder Schwimmen.
Warum wird der Bodensee auch gerne „schwäbischer Meer“ genannt?
Das „Schwäbische Meer“ ist eine umgangssprachliche Bezeichnung für den Bodensee, der sich zwischen Deutschland, Österreich und der Schweiz erstreckt. Der Name stammt aus einer Zeit, als das Herzogtum Schwaben einen großen Teil der Bodenseeregion umfasste. Der Bodensee ist der größte See Deutschlands und der drittgrößte See in Mitteleuropa. Er wird oft als „Schwäbisches Meer“ bezeichnet, weil er so groß ist, dass man das andere Ufer an vielen Stellen nicht sehen kann, ähnlich wie bei einem Meer.